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Strategiespiele Dame und Mühle

Strategiespiele Mühle und Dame

Mühle ist ein Brettspiel für zwei Spieler. Das Grundprinzip ist es, drei Spielsteine in eine Reihe zu bekommen. Mühle wird auf einem Spielbrett gespielt, mit drei ineinander liegenden Quadraten mit Verbindungslinien in den Seitenmitten. Als Spielfiguren werden gewöhnlich neun schwarze und neun weiße runde, flache Spielsteine verwendet, die meist aus Holz oder Kunststoff sind. Andere Farben sind auch möglich.

Dame ist ein strategisches Brettspiel für zwei Spieler. Es zählt zu den Spielen mit vollständiger Information. Es ist also möglich, eine Spielstrategie zu finden, deren Erfolg nicht von Glück abhängt. Das Spiel ist im deutschen Sprachraum wenig populär, jedoch ist Dame insbesondere in Russland und den Niederlanden Profisport.

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Mühle: Insbesondere während der Anfangsphase des Spieles ist es weniger wichtig, frühzeitig Mühlen zu bilden, als vielmehr eine große Beweglichkeit seiner Steine sicherzustellen. So sind die vier Kreuzungspunkte des Mühlebrettes bevorzugt zu besetzen, während die Eckpunkte zu meiden sind. Außerdem ist es beim Schlagen eines Steines meistens besser, eine zusätzliche eigene Mühle zu öffnen, als eine gegnerische Mühle zu verhindern. Besonders erstrebenswert sind folgende Situationen: Die roten Steine bilden eine so genannte „Zwickmühle“, das bedeutet, dass der rote Spieler bei jeder Runde eine Mühle schließen kann. Dies erlaubt ihm, die Steine des Gegners schnell zu dezimieren, ohne dass dieser eine wirksame Gegenmaßnahme ergreifen kann. Eine prominente Strategie ist die „Zentrumsmühle“. Sie besteht darin, meist recht zügig als anziehender Spieler (weiß) eine Mühle auf dem mittleren bzw. zentralen Quadrat zu bilden, indem die Ecke zwischen zwei eigenen Kreuzungspunkten besetzt und dadurch mit zwei möglichen Mühlen gleichzeitig gedroht wird (dazu dürfen natürlich keine gegnerischen Steine im Weg sein, was jedoch nicht allzu häufig der Fall ist, da viele Gegner als nachziehende Spieler (schwarz) ebenfalls mit den ersten beiden Steinen Kreuzungen besetzen). Diese Strategie lässt den Ausgang des Spiels völlig offen und führt bei optimalem Spiel beider Kontrahenten auch zu Remis - da die Situation eines solchen Spiels jedoch recht schwer zu durchschauen ist und beide Spieler deshalb anfälliger für Fehler sind, enden diese Partien vergleichsweise selten unentschieden. Wegen der Kompliziertheit dieser Spielvariante ist sie bei guten Spielern beliebt und kommt relativ oft zur Anwendung, wohingegen schwächere Spieler oft Probleme mit ihr haben.

 

 
Dame: Gespielt wird nur auf den dunklen Feldern. Die Steine ziehen ein Feld in diagonaler Richtung, aber nur vorwärts. Gegnerische Steine müssen übersprungen werden, sofern das dahinter liegende Feld frei ist. Wenn das Zielfeld eines Sprungs auf ein Feld führt, von dem aus ein weiterer Stein übersprungen werden kann, so wird der Sprung fortgesetzt. Alle übersprungenen Steine werden vom Brett genommen. Erreicht ein Spielstein die gegnerische Grundlinie, wird er zur „Dame“ befördert. Dies wird kenntlich gemacht, indem ein zweiter Stein obenauf gesetzt wird. Eine Dame darf (nach den in Deutschland üblichen Regeln) auch beliebig weit rückwärts ziehen und springen. Beim Überspringen eines gegnerischen Steines muss die Dame auf dem unmittelbar dahinterliegenden Diagonalfeld aufsetzen, darf aber auch weiter springen, wenn wiederum ein Diagonalfeld hinter dem gegnerischen Stein frei ist. Es gelten also die Sprungregeln der anderen Steine, mit der Ausnahme, dass die Dame über mehrere Felder vorwärts und eben auch rückwärts springen kann
 



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